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Das Müller’sche Gerät hat nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe angesaugt und angereichert mit Sauerstoff an die Oberfläche gebracht, was die Produktion von Algen erhöhte. Die damaligen Diskussionen in der Fachwelt über Erfolg oder Misserfolg waren ziemlich vehement. Die Verbesserung von Prof. H- Bernhardt (er war am Pfäffikersee und hat die Anlage besichtigt) war, dass er das Wasser an der Oberfläche weiter mit Sauerstoff anreicherte, dann aber wieder in die tiefen Schichten zurückbrachte. Statt einem Rohr hat er zwei Röhren verwendet, eines mit aufsteigendem Wasser mit Luftblasen, eingeleitet in ein Becken an einem Floss mit Luftkontakt und dann das andere Rohr mit dem absteigenden Wasser als Rückleitung in die Tiefe. Diese Bauweise vermied die sommerliche Düngung des Sees. Zudem werden Übersättigungen der Gase vermieden. Der Wirkungsgrad (kg Sauerstoff pro Kilowatt-Stunde) ist bei diesem Anlagetyp variabel und abhängig vom Zustand des Sees.. Einige Boots-Sportfischer waren glücklich, sie wussten damals, wo die Fische sind - nämlich beim Belüfter.
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