Pflege2005

Pflegemassnahmen Winter 2004/05

Die Leitung hat Anfangs 2006 von Paul Meier zu Martin Graf gewechselt; er wird gelegentlich Neuigkeiten liefern

Aktivitäten im Naturschutzgebiet Pfäffikersee

Neuer Fischer-/Beobachtungssteg Stogelen-Pfäffikon:
Mit dem Erlass der neuen Pfäffikerseeschutzverordnung 1999 wurden auch Seeschutzzonen festgesetzt. Im Frühling 2004 wurden sie mit gelben Bojen markiert. Dadurch sollen besonders wertvolle Uferbereiche und Wasservogelbrutgebiete vor Störungen wirksamer geschützt werden. Der Fischersteg am Seeausfluss in der Seegräbnerbucht liegt in einer dieser Ganzjahressperrzone, in welcher das Betreten, Befahren mit Booten und das Fischen nicht erlaubt sind. Er muss deshalb entfernt werden; der Abbruch erfolgt nach der Fertigstellung des Ersatzsteges „Stogelen“ in Pfäffikon. Der Standort des neuen, Rollstuhl tauglichen Steges wurde mit Vertretern des Fischervereins bestimmt und steht für das Fischen und für Naturbeobachtungen ab Frühling 2005 zur Verfügung. Die Gemeinde Pfäffikon und die BUK Pfäffikersee (Beratende Kommission für die Umsetzung der Folgemassnahmen der Schutzverordnung) haben der Stegverlegung ebenfalls zugestimmt.

Schaffung neuer Kleingewässer in der Tüfi
In der Riedmulde „Tüfi“ südwestlich Auslikon zwischen Bahnlinie und Kemptnerbach fehlen offene Wasserflächen als Laichgewässer für Amphibien und für weitere auf Stillgewässer angewiesene Kleintiere. Auf einer Kantons eigenen, vernässten Parzelle werden zwei Teiche ausgehoben, welche je nach Witterung und Jahreszeit wechselnde Wasserstände aufzeigen werden. Am grösseren Flachteich können zu bestimmten Zeiten sicher auch Watvögel beobachtet werden. Mit den Aushubarbeiten wird Ende Januar 2005 begonnen.

Es ist dehalb wichtig, dass auch auf dem Weg Tüfi-Kempterbach die Hunde – wie nach Schutzverordnung festgelegt – an die Leine genommen werden.

Uebrige Aktivitäten
Am Seerundweg unterhalb des Oetschbüel sind zwei Kleingewässer für Amphibien und Libellen ausgehoben worden, beide Teiche können vom Weg aus gut eingesehen werden.

Noch immer sind Teilbereiche der Riedflächen am Pfäffikersee übermässig mit wuchernden Strauchgruppen bedeckt, weil diese Streuwiesen nicht mehr gemäht werden. Im Giwitzen- und im Torfried werden im Verlaufe des Winters verschiedene solcher Flächen für die spätere Riedpflege wieder nutzbar gemacht und die Wurzelstöcke ausgegraben. Im Aegerstenried bei der Messikommereiche sind diese Arbeiten bereits ausgeführt worden.

 Januar 2005
Fachstelle Naturschutz
Gebietsbetreuung/Unterhalt
P. Meier