PresseMeldung2

Medien Mitteilung

Keine Beobachtungseinrichtung im Pfäffikersee-Schutzgebiet

Der Vorstand der Vereinigung Pro Pfäffikersee nahm gestern Kenntnis vom Abstimmungsergebnis über das Projekt einer Beobachtungseinrichtung in der Nähe der Messikommer-Eiche im „Ofenriet“ Gemeinde Seegräben. In der schriftlich bei den Vorstandsmitgliedern durchgeführten Abstimmung stimmten 12 Vorstandsmitglieder für und 8 dagegen. Von 5 Vorstandsmitgliedern ging keine Stellungnahme ein.
Trotz der Zustimmung zum Vorhaben im Verhältnis 60 zu 40, entschied sich der Vorstand für Abbruch des Projektes.

Gründe für diesen Entscheid:
Die am Gebiet interessierten Vereine und Organisation der Naturschützer und Naturnutzer, sowie die Anliegergemeinden und der Kanton Zürich, vertreten durch das Amt für Landschaft und Natur, sind Kollektivmitglieder der Vereinigung Pro Pfäffikersee. Unter den 18 Kollektivmitgliedern – sie alle sind gemäss Statuen im Vorstand – ergab sich ein unentschiedenes Resultat. 7 sind dafür, 7 sind dagegen, 4 äusserten sich nicht. Die schriftlichen Begründungen der Ablehnung zeigen eine grundlegende Ablehnung. Ein modifiziertes Projekt oder eine andere Standortwahl änderten an der Ablehnung nichts.
Unter diesen Voraussetzungen würde ein Festhalten am Projekt das Funktionieren der Vereinigung Pro Pfäffikersee stark beeinträchtigen und würde ein erfolgreiches Angehen von Sponsoren verunmöglichen. Daher entschloss sich der Vorstand, das Projekt zu begraben.


Pfäffikon, 28.November 2008

Dr. Peter Perret, Präsident der Vereinigung Pro Pfäffikersee